Verbesserter Lärmschutz für Frillendorfer kommt ab März

Neue Lärmschutzwände und “Flüsterasphalt” sollen in der Nachbarschaft zur A40 die Geräuschbelastung verringern. Die Regionalniederlassung Ruhr des Landesbetriebs Straßenbau NRW erneuert hierzu den Autobahnabschnitt von Essen-Ost bis zur neuen Anschlussstelle Frillendorf-Süd. Die Strecke erhält schrittweise neue Lärmschutzwände sowie offenporigen Asphalt. Im März beginnt die Erneuerung mit ersten Absperrmaßnahmen in Höhe der Anschlussstelle Frillendorf.

Entlang des A40-Abschnitts vom Autobahndreieck Essen-Ost bis zur neuen Anschlussstelle Frillendorf-Süd (Schönscheidstr.) wird kräftig erneuert. Zum verbesserten Lärmschutz der Anwohner erhält der Abschnitt neue, acht Meter hohe Lärmschutzwände. Wurde der Verkehrslärm hier bis jetzt von nur vier Meter hohen Wänden eingedämmt, entstehen an der selben Stelle 2014 bessere Lärmschutzwände mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad. Die unteren drei Meter bestehen dabei aus lärmschluckendem Beton, die oberen fünf Meter aus transparenten Elementen aus Acrylglas. Um die Geräuschentwicklung zusätzlich zu minimieren wird auch die Fahrbahndecke erneuert. Der sogenannte “Flüsterasphalt” wird im Laufe des Jahres, ebenfalls auf der Strecke zwischen Essen-Ost und der neuen Anschlussstelle Frillendorf-Süd, schrittweise verbaut. Die Maßnahmen werden die Wahrnehmung der Geräuschbelastung insgesamt um mehr als die Hälfte verringern.

Schrittweise Erneuerung – Baubeginn im März

Die Anwohner dürfen sich also auf eine deutlich verringerte Lärmbelastung freuen. Die Arbeiten an der Südseite der Strecke beginnen in Höhe der Anschlussstelle Frillendorf in Richtung Kray schon im März mit ersten Absperrungsmaßnahmen. In der Folge wird der alte Lärmschutz zurückgebaut und durch den neuen ersetzt. Der Einbau eines lärmmindernden Asphalts wird von der alten AS Frillendorf-Süd bis zur neuen AS Frillendorf-Süd im Sommer 2014 erfolgen. Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich vom Autobahndreieck Essen-Ost bis zur jetzigen Anschlussstelle Frillendorf-Süd. Auf diesem Abschnitt  wird ab Herbst 2014 in gleicher Weise der Lärmschutz verbessert. Die Erneuerung der Nordseite plant die zuständige Regionalniederlassung Ruhr des Landesbetriebs Straßenbau NRW im Laufe des Jahres 2015.

Bauabschnitte der Lärmsanierung

Bauabschnitte der Lärmsanierung

Optische Gestaltung noch offen – Baubüro kommt in der Schwanenbuschstraße

In der Schwanenbuschstraße wird während der Bauzeit ein Büro eingerichtet, um als Anlaufstelle für Fragen und Beschwerden der Anwohner zu dienen. Bei der optischen Gestaltung ist noch nicht alles entschieden. Während der Lärmschutz auf der Innenseite mit grünen Elementen verkleidet wird, gibt es für die Außenseite noch keine farbigen Pläne. Die SPD setzt sich dafür ein, dass die Anwohner nicht nur auf tristes Grau blicken. Vorbild für eine buntere und künstlerische Gestaltung könnte “Storp9″ sein. Auch eine Begrünung ist vorstellbar.

Über Umleitungen und Sperrungen berichten wir zeitnah an dieser Stelle erneut.

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