Tragfähige Planung geht anders! – 1.500 Menschen auf dem VÜP Frillendorf ist ein No-Go!

Der Ortsverein Essen-Mitte hat mit gestriger Beschlusslage festgelegt, dass die Unterbringung von 1.500 Personen auf dem Verkehrsübungsplatz in Frillendorf in Gänze abgelehnt wird.

 

Die Positionierung der CDU Ortsgruppe Frillendorf, den Oberbürgermeister und den Ordnungsdezernenten (beide sind der CDU angehörig) zu verklagen, da sie planen, den VÜP mit 1.500 Flüchtlingen zu belegen halten wir für einen netten, aber nutzlosen Versuch, die Bürger im kleinen Stadtteil Frillendorf bei Laune zu halten. Denn wenn die Verwaltungsspitze mit diesem Vorschlag an die Öffentlichkeit geht, ist zumindest anzunehmen, dass eindeutige Vorprüfungen bereits positiv verlaufen sind.

Der SPD OV Essen-Mitte stellt sich jedoch deutlich begründeter gegen diese Planung:

Zum einen halten wir an der Obergrenze von max. 400 Personen für Standorte fest, die auf Initiative der SPD-Fraktion im Stadtrat bereits im Dezember verabschiedet wurde. Da in Steinwurfweite auch noch die dauerhafte Unterbringung für 250 Personen auf dem Gelände an der Hubertstraße im Sommer fertig gestellt sein wird, hätte Frillendorf dann ab Juli/August 1.750 Personen zu verkraften.

Zum anderen halten wir diese Planungen für völlig kontraproduktiv, weil der kleine Stadtteil Frillendorf mit gerade einmal 5.500 Einwohnern die ehrenamtliche Arbeit für einen solchen Mammutstandort (immerhin die doppelte Größe der gut ausgestatteten Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Kutel-Gelände) in keiner Weise wird leisten können. Uns fehlen Ärzte, Kapazitäten in angrenzenden Krankenhäusern (Vinzenz-KH als nächstgelegene med. Versorgungseinrichtung), Kindergarten- und Grundschulplätze in der anliegenden Regenbogenschule und Beschäftigungsmöglichkeiten für eine solch große Anzahl von abrupt zuziehenden Menschen. Während in der EAE eine Registrierungsstelle des BaMF und Räume für den Sicherheitsdienst und die soziale Betreuung der Menschen vorhanden sind, sollen die Menschen in Frillendorf übergangsweise einfach nur „zwischengeparkt“ werden. Niemand gibt Auskunft über die Dauer der Unterbringung und wir befürchten eine schlecht organisierte Massenunterkunft mit allen negativen Auswirkungen auf die Flüchtenden selbst und die gesamte umliegende Bevölkerung.

 

Tragfähige Planungen gehen anders, verehrter Krisenstab der Stadt Essen!

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:
Matthias Vollstedt: 0171/5495952

Julia Kahle-Hausmann 0172/7830956

SPD Ortsverein Essen-Mitte

Matthias Vollstedt (Vorsitzender)

Gutenbergstraße 19

45128 Essen

 

Telefon: 0171-5495952

Email:    matthias.vollstedt@t-online.de

 

 

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